„Halleluja, Stärk und Macht“ Gesang, Violine und Orgel beim 25. Isnyer Orgelherbst
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, lädt der Förderverein Kirchenmusik St. Georg – St. Maria um 17 Uhr zum zweiten Konzert des 25. Isnyer Orgelherbsts in die Kirche St. Georg in Isny ein. Gemeinsam gestalten der junge Tenor Klemens Mölkner, die Violinistin Jelena Nerdinger und der Isnyer Kirchenmusiker Christian Schmid ein abwechslungsreiches Konzert. Der Eintritt ist frei; zur finanziellen Unterstützung der Konzertreihe wird freundlich um Spenden gebeten.
Unter dem Titel „Halleluja, Stärk und Macht“ erwartet die Besucherinnen und Besucher in der barocken Kirche St. Georg ein vielseitiges Konzert. Im Zentrum stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Joseph Gabriel Rheinberger, die barocke Klarheit und romantische Klangfülle miteinander verbinden. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Claudio Monteverdi und Felix Mendelssohn Bartholdy, die den historischen Bogen abrunden.
Klemens Mölkner studierte Gesang und Schulmusik an der Musikhochschule Trossingen sowie an der Schola Cantorum Basiliensis. Inzwischen ist er als Solist in Messen, Kantaten und Oratorien tätig und arbeitet mit namhaften Ensembles sowie Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Frieder Bernius und Rudolf Lutz zusammen. Im Konzert singt er die Arien „O Seelenparadies“ aus der Kantate „Erschallet, ihr Lieder“ (BWV 172) sowie „Halleluja, Stärk und Macht“ aus der Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29) von Johann Sebastian Bach. Hinzu kommen die geistlichen Gesänge „Ich bin des Herrn“ und „Herr, du mein Gott“ von Josef Gabriel Rheinberger.
Die Violinistin Jelena Nerdinger absolvierte ihr Studium in München und Nürnberg. Neben ihrer Tätigkeit als Geigenlehrerin an der Musikschule Lindau musiziert sie in verschiedenen professionellen Orchestern des Bodenseeraums. Seit 2024 ist sie außerdem im Sinfonieorchester Liechtenstein angestellt. Sie interpretiert im Konzert die „Sonate für Violine und Cembalo in h-Moll“ (BWV 1014) von Johann Sebastian Bach sowie das Präludium aus der „Suite für Violine und Orgel“ (Op. 166) von Joseph Gabriel Rheinberger. Christian Schmid ergänzt das Programm mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, in denen er die ganze Ausdrucksbreite der Orgel von barocker Klarheit bis hin zu romantischer Klangfülle eindrucksvoll zur Geltung bringt.
Das dritte Konzert des Isnyer Orgelherbsts findet am 18. Oktober um 17 Uhr in der Kirche St. Maria statt. Zu Gast ist dann der Organist Markus Eichenlaub, der an der Jesuitenkirche in Heidelberg als Kirchenmusiker tätig ist. Das vierte und letzte Konzert gestalten die Stadtkapelle Isny unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Markus Radigk und Christian Schmid an der Orgel am 15. November 2026 um 17 Uhr in der Kirche St. Maria.
