Ausstellung: Echo Barocco

von 22.03.2026 bis 20.12.2026
geöffnet von Dienstag bis Sonntag 11.00 Uhr – 17.00 Uhr

In den barocken Fluchten und Räumen des ehemaligen Sommerpalais begegnen Künstler:innen der opulenten Bild- und Lebenswelt des Barock aus heutiger Perspektive. Dabei geht es nicht um historische Rekonstruktion, sondern um Reflexion, Bruch und Transformation. Malerei, Skulptur, Installation, Film und Mixed Media reagieren auf Themen wie Handel und Handelsrouten, Ständegesellschaft, Prunk und Überfluss, Vergänglichkeit, Macht, Körperlichkeit, Illusion oder Konsum – und spiegeln zugleich aktuelle gesellschaftliche Fragen.

Salons, Gänge und ehemalige Repräsentationsräume werden zu einem lebendigen Rundgang, in dem zeitgenössische Kunst die historischen Räume neu aktiviert. Es entsteht ein Resonanzraum zwischen Epochen: Gegenwart flüstert in die Vergangenheit, Ornament trifft auf Pixel, barocke Theatralik auf heutige Perspektiven. Echo Barocco versteht sich als Brücke zwischen Zeiten und als Einladung, historische Räume neu zu erleben – als Orte lebendiger Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart.

Beteiligt sind folgende dreizehn Künstler:innen:

Kaja El Attar

Cornelia Brader

Jan Davidoff

Adi Hösle

Kristina Johlige Tolstoy

Doro Klug

Julia Miorin

Stefan Porkert

Dieter Rehm

Lukas Rehm

Tatjana Stürmer

Sebastian Steinböck

Bernd Walcher