3. Philharmonisches Konzert 2026

Die international gefragte Saxophonistin und ECHO-Preisträgerin Asya Fateyeva wird unser Gast beim 3. Philharmonischen Konzert sein. Die deutsch-ukrainische Künstlerin hat 2024 mit dem Album »Dancing Queen – Rameau meets Abba« einen weiteren, von der Fachpresse bejubelten Höhepunkt ihrer spannenden Diskographie veröffentlicht.

Und ebenso werden Asya Fateyeva, das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm und GMD Felix Bender einen besonders aufregenden Coup landen: Auf dem Programm steht nämlich das Saxophonkonzert von Gabriel Prokofiev (*1975) als deutsche Erstaufführung! Dem Enkel von Sergej Prokofjew gelingt es in seiner Komposition, die verschiedenen ›Persönlichkeiten‹ des Saxophons vielseitig, humorvoll und eindrücklich zum Klingen zu bringen. Prokofievs Musiksprache ist dabei von durchscheinender Transparenz und bewegender Sensibilität.

Eingerahmt wird dieses Ausnahmewerk des 21. Jahrhunderts durchzwei ›Klassiker‹. Für die Schilderung der Reise der menschlichen Seele in himmlische Gefilde kreierte Richard Strauss (1893-1949) in seiner sinfonischen Dichtung »Tod und Verklärung« ein bewegendes Tongemälde mit einer der zauberhaftesten Melodien seines gesamten Oeuvres.

Von seiner Reise nach Prag wusste Mozart zum Zeitpunkt der Komposition seiner 38. Sinfonie Ende 1786 noch nichts. Das erst später mit dem Zusatz »Prager« versehene sinfonische Werk teil mit der Oper »Le nozze di Figaro« nicht nur seine Entstehung; nach einer bejubelten »Figaro«-Vorstellung in Prag folgte gleich am nächsten Tag die Urauführung der Sinfonie. Und ähnlich wie in der Oper kommt es in der »Prager« Sinfonie zu jener mozarttypischen, feinsinnigen Gegenüberstellung verschiedener Stimmungslagen.