Ausstellung: Schwebendes Schwarz, fliegendes Rot, leuchtendes Gelb.
Ausstellung von 20.10.2026 bis 24.01.2027
Öffnungszeiten:
Dienstag–Sonntag sowie an Feiertagen von 14–17 Uhr
Abstrakte Werke von Fritz Winter und zeitgenössischen Künstlerinnen – Isa Dahl und Eva Hocke
1946 und 1947 gelten als Schlüsseljahre der modernen Kunst. Indem sie den Realismus und die Gegenständlichkeit hinter sich ließen, suchten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler nach einem neuen, universellen Ausdruck und entfesselten das große Ereignis der Abstraktion. Zu den führenden Köpfen dieser Bewegung zählte Fritz Winter (1905–1976). Zum 50. Todestag widmet die Städtische Galerie „Fähre“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Domnick und dem Fritz-Winter-Haus in Ahlen dem Maler und Wegbereiter der Abstraktion eine Ausstellung. Rund 30 Werke machen Winters originäre künstlerische Entwicklung von den späten 1920er Jahren bis zur Mitte der 1950er Jahre nachvollziehbar.
Mit der Präsentation von Werken der Malerin Isa Dahl und der konkreten Künstlerin Eva Hocke wirft die Ausstellung einen Blick in die Gegenwart weiblicher Positionen. Beide Künstlerinnen performen die Abstraktion und den Umgang mit Farbe auf bemerkenswerte und sehr gegensätzliche Weise. Während bei Isa Dahl die Bewegung, der Raum und die Unendlichkeit in oft großformatigen Arbeiten im Zentrum stehen und Gefühle von Weite und Verschmelzung auslösen, präsentiert Eva Hocke ein vielseitiges Konvolut konkreter Wandarbeiten von ihren Anfängen bis heute, die durch Ironie und Ereignishaftigkeit überraschen. Im poetischen Titel „Schwebendes Schwarz, fliegendes Rot und leuchtendes Gelb“ finden die Arbeiten aus verschiedensten Entstehungszeiten zusammen.
