Filmforum: Ma vie ma gueulle

Frankreich 2024 | 103 min | OmU | Regie und Buch: Sophie Fillières | Kamera: Emmanuelle Collinot | Musik: Francois Ququeré | Mit: Agnès Jaoui, Angelina Woreth, Édouard Suplice, Marc Strauss, u.a.

Eigentlich hat Barberie Bichette nicht groß zu klagen. Die Mittfünfzigerin ist gesund, verdient gut Geld, hat zwei Kinder groß­gezogen, hat ein funktionierendes Umfeld. Und doch, irgendwie reicht das alles nicht. Hatte sie sich nicht mehr erhofft? So ganz erklären kann sie das alles aber nicht, weder ihrem Therapeuten, noch Tochter Rose und Sohn Junior. Während sie Antworten sucht und darüber nachdenken muss, wer sie ist und was sie tun will, begegnet sie einem Mann, der sie wohl von früher kennt. Zumindest behauptet er das. Nur kann sie sich beim besten Willen nicht an ihn erinnern. Und auch sonst klappt in ihrem Kopf nicht alles so, wie es soll …

„Ein phantastisches Werk voller verrückter Melancholie“ (Le monde)

Cannes Film Festival 2024: SACD Preis – Directors’ Fortnight