Filmforum: Truly Naked
Niederlande, Belgien, Frankreich 2026 | 102 min | OmU | Regie und Buch: Muriel d’Ansembourg | Kamera: Myrthe Mosterman | Schnitt: Emiel Nuninga | Musik: Evgueni Galperine | Mit: Andrew Howard, Lyndsey Marshal, Juliet Aubrey, Kate Kennedy, Anton Valensi, u.a.
Alec, ein sanftmütiger und introvertierter Teenager, hat das Leben stets durch die Brille der Pornofilmproduktion betrachtet, die er gemeinsam mit seinem Vater Dylan von zu Hause aus betreibt. Er dreht und schneidet die Filme, in denen sein Vater die Hauptrolle spielt. Als die beiden aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage von London in eine verschlafene Küstenstadt ziehen, hofft Alec auf einen Neuanfang und versucht, Freunde zu finden, ohne seinen unkonventionellen Lebensalltag preiszugeben. Alles ändert sich, als er bei einem Schulprojekt die unabhängige Nina kennenlernt, die ihm einen neuen Blickwinkel auf die Welt vermittelt. Je enger das Band zwischen ihnen wird, desto mehr erfährt Alec eine Nähe und Verletzlichkeit, die es vor der Kamera nicht gibt – und begreift allmählich, was es eigentlich bedeutet, wirklich nackt zu sein und gesehen zu werden. (capelight pictures)
„Ein gewagtes Spielfilmdebüt. Die sensible Coming-of-Age-Romanze ist im Kern berührend und nimmt durch das Spiel der jungen Darsteller:innen ein.“ (Falter)
„Der Film bewertet nicht, er beleuchtet die verschiedenen Lebensrealitäten aus einer dezidiert weiblichen Perspektive, er entlarvt gesellschaftliche Heuchelei und erzählt zugleich eine wunderschöne Coming-of-Age-Geschichte.“ (ORF, ZIB)
