Hach, bin ich wieder ein Schelm
Zur Idee des Abends:
Wir möchten Heinz Erhardt nicht kopieren (das geht nicht), aber an ihn erinnern, ihn auch mit einer weitgehend unbekannten Seite vorstellen, aber vor allem das Publikum herzlich über seine schöne Kunst hintersinniger Blödelei lachen lassen, ihn selbst zu Wort („Noch’n Gedicht“) kommen lassen.
Heinz Erhardt war Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre der populärste deutsche Komiker – hatte da aber schon eine erste Karriere hinter sich, die sich hauptsächlich während des II. Weltkriegs abspielte. Da saß er, ein schlanker, junger Mann im eleganten Anzug, am Flügel und trieb scheinbar selbstvergessen musikalischen Schabernack, sang kalauernde Liebeslieder und brachte mit zungenbrecherischen Wortkaskaden das Publikum zum Lachen – ein Sprach-Artist und Musikclown.
